
Die zentrale Steuereinheit der McNetic-Familie. Leistungsstarker Dual-Core Prozessor und 7 integrierte Schnittstellen on-board — Status direkt am Display ablesbar.
| Prozessor | Dual ARM Cortex-M33F |
| freier Anwendungsspeicher | 8 MB RAM, 32 GB Flash |
| Schnittstellen (isoliert) | Ethernet, 2× CAN(-FD), 2× RS-485, RS-232, USB |
| Versorgung | 24 V DC, typ. 2W Eigenverbrauch |
| Betriebstemperatur (dauerhaft) | −20 °C … +85 °C |
| Maße (H × B × T) | 100 × 25 × 115 mm |
McNetic Alpha 1 ist die Zentrale jeder McNetic-Anlage. Sie führt das Steuerprogramm aus, versorgt die gesteckten Module über die Tragschiene mit Energie und spricht mit ihnen über den internen Systembus. Nach außen bietet sie sieben galvanisch getrennte Schnittstellen, mit denen sich Maschinen, Sensoren, Antriebe und übergeordnete Systeme direkt anbinden lassen.
Der Dual-Core Prozessor teilt die Arbeit auf: Ein Kern übernimmt alle Grunddienste wie die Steuerung der Schnittstellen, des Systembus und des Display. Der zweite Kern gehört vollständig dem Steuerprogramm und dessen Python-Laufzeit, inklusive 8 MB Arbeitsspeicher. Das Steuerprogramm läuft dadurch mit hoher Perfomanz und ungestört von Kommunikation und Hintergrundaufgaben.
Das Steuerprogramm wird in Python geschrieben, ohne proprietäres Entwicklungswerkzeug und ohne Lizenzkosten. Alpha 1 stellt die gesamte Anlage als Objektbaum dar: jeder Eingang, jeder Ausgang und jede Schnittstelle ist ein Python-Objekt, egal ob er auf Alpha 1 selbst oder auf einem benachbarten Modul liegt. Lesen heißt Eigenschaft abfragen, Steuern heißt Eigenschaft setzen. Anspruchsvolle Protokolle lassen sich als vorkompilierte Bibliotheken aus dem 32 GB großen Flash-Speicher nachladen.
Alpha 1 ist der Master des Systembusses. Beim Einschalten erkennt er alle gesteckten Module und baut daraus ein System-Modell der Anlage, das im Programm zur Verfügung steht. Terminierung und Versorgung regelt die Tragschiene selbst, es gibt nichts zu konfigurieren. Firmware-Updates verteilt Alpha 1 an alle angeschlossenen Module.
Alle Schnittstellen sind für den harten Industrieeinsatz abgesichert und vollständig galvanisch getrennt. Die 24-V-Versorgung ist elektronisch abgesichert und gegen Verpolung geschützt. Eine gepufferte Echtzeituhr hält die Zeit auch bei Stromausfall aufrecht. Das Mini-Display mit vier Tasten zeigt den Zustand der Anlage direkt am Gerät und erleichtert so die Inbetriebnahme oder Fehlersuche.
Die Hardware von Alpha 1 ist für einen Dauerbetrieb bis 85°C konstruiert und verspricht eine sehr hohe Lebensdauer durch Verzicht auf alterungsempfindlicher Bauteile.
Die Zentrale führt, wie jedes McNetic Modul, beim Start einen intensiven Selbsttest durch, der Defekte rechtzeitig erkennt und anzeigt. So können Sie jederzeit auf die Zuverlässigkeit Ihrer Steuerung vertrauen.
Die Null-Serie von Alpha 1 befindet sich in der Prüfung. Datenblatt, Anschlussbild, CAD-Daten und die Dokumentation der Python-Bibliothek folgen mit der Serienreife. Alpha 1 kann ab Q1 2027 in unserem Shop erworben werden.
| Maße (H × B × T) | 100 × 25 × 115 mm |
| Montage | Tragschiene mit integriertem Systembus-Steckverbinder |
| Gewicht | 122 g |
| Schutzart | IP 20 |
| Betriebstemperatur (dauerhaft) | −20 °C … +85 °C |
| Prozessor | Dual ARM Cortex-M33F 2x 250 MHz |
| Arbeitsspeicher | 8 MB RAM, reserviert für das Anwenderprogramm |
| Flash-Speicher | 32 GB eingebaut, für Programme, Bibliotheken, Daten und Logbücher |
| Echtzeituhr | batterielos gepuffert ca. 4 Tage, temperaturkompensiert |
| Bedienung | Mini-Display und vier Tasten, Programmierung und Konfiguration über USB |
| CAN | 2×, galvanisch getrennt, unterstützt CAN 2.0A/B und CAN-FD, bis 1 Mbit/s bzw. 5 Mbit/s, Terminierung über Brücken am Stecker möglich |
| RS-485 | 2× halbduplex, galvanisch getrennt, bis 2 Mbit/s, Terminierung über Brücken am Stecker möglich |
| RS-232 | 1×, galvanisch getrennt, bis 921,6 kBit/s |
| Ethernet | 100Base-T, galvanisch getrennt, Auto-Negotiation, Auto-MDIX |
| USB | USB-C, galvanisch getrennt; Massenspeicher und Netzwerk |
| Systembus | CAN-FD über die Tragschiene nach unten, automatische Modulerkennung und Busterminierung |
| Eingang | 24 V DC |
| Spannungsbereich | 18 ... 33 V DC |
| Eigenverbrauch | typ. 2 W |
| Schutz | elektronische Sicherung mit Verpol- und Überspannungsschutz |
| Modulversorgung | 48W, ausreichend für mindestens 20 Schnittstellen Module, Strom-Monitor integriert |
| Programmierung | Python; die gesamte Peripherie erscheint als Objektbaum |
| Firmware-Update | signierte Datei, zwei Partitionen mit Rollback; auch für alle gesteckten Module |
| Zugriff | USB (Massenspeicher und Netzwerk zum Host-PC) |
| unterstützte Betriebssyteme | ab Windows 7, MacOS, Linux und weitere; browserbasiert |
Die Vorderseite mit dem Display liegt in beiden Ansichten oben.

Standardbelegung, Auto-MDIX.

Belegung wie ein Modem (DCE), PC mit 1:1-Kabel.
Pin 1 optionale Drahtbrücke zur Terminierung mit 120Ω intern verbunden
Datenblatt, Anleitung und CAD-Daten folgen mit der Serienreife.
Dieses Modul ist voraussichtlich ab Q1 2027 in unserem Shop bestellbar.